Pastor Frank Engelbrecht über den Begriff des Wunders
13.02.2012, 13:36h
Zum Abschluß der WUNDER-Ausstellung lud Pastor Frank Engelbrecht der Hauptkirche St. Katharinen zum evangelischen Familiengottesdienst in die Halle für aktuelle Kunst. Rund 80 Gäste feierten am Sonntagmorgen inmitten der Exponate, umrahmt wurde der Gottesdienst vom Auftritt des Kinderchors.
Gerade erst ein Jahr ist es her, als der frühere polnische Papst, Johannes Paul II., durch die katholische Kirche selig gesprochen wurde. Dafür bedarf es üblicherweise ein Wunder. Gefunden wurde es in der plötzlichen Genesung der unter Parkinson leidenden französischen Ordensfrau Marie-Simon-Pierre. Unter Wundern stellen wir uns in der Regel etwas phantastisches, unglaubliches vor – wie eben jene Genesung der Nonne Maire-Simon-Pierre.
Seit nun fast vier Monaten liegt am Eingang der WUNDER-Ausstellung unser Besucherbuch aus. Hier können die Besucher ihre Meinung und Eindrücke über die Ausstellung hinein schreiben, Kritik äußern oder ganz einfach einen kleinen Gruß hinterlassen.
Lieblingswerke (4): Uri Gellers telekinetisches Experiment - Postkarten, Besteckteile und Uhren
14.12.2011, 15:51h
Am 21. Januar 1974 verfiel die gute, alte Bundesrepublik Deutschland den drei magischen Worten: "Bend, bend, bend." So sprach Uri Geller in Wim Thoelkes Sendung "Drei mal neun", während er tüchtig an einer Gabel rieb. Die verbog sich dann auch ein bißchen. Und so geschah es: von einem Millionenpublikum bezeugt und notariell beglaubigt, hatte Geller der deutschen Fernsehnation das Essbesteck ruiniert.
Für die Installation "Ghost" hat der in Paris lebende Künstler Kader Attia (*1970, er ist algerischer Herkunft) 168 Figuren in einer Ausstellungskoje im hinteren Teil der Deichtorhallen gruppiert. In ihrer Erscheinung erinnern diese an muslimische Frauen, die sich zu einem gemeinsamen Gebet versammelt haben und nun hier auf dem Boden knien, um in Stille zu meditieren.