Kunst, Religion und Wissenschaft vom 4. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Eine Ausstellung der Deichtorhallen und
der Siemens Stiftung
Veranstalter
23. September 2011 - 5. Februar 2012
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Videostill aus Gespräche über Wunder. Kinder kommentieren Exponate der Ausstellung © Hannah Leonie Prinzler und Praxis für Ausstellungen und Theorie, 2011
Die Kinderspur
Unterstützt durch die
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Offen und empfänglich zu sein für das Wundern ist eine Fähigkeit, die man in unserer Kultur eher Kindern als Erwachsenen zuschreibt. Gleichzeitig ist aber auch das Gegenteil wahr: dass ein naiver Blick ohne die Hilfe von Bildung und Erfahrung dazu verurteilt, Dinge nicht zu verstehen oder für ein Wunder zu halten, was nur ein einfacher Trick ist.

Um dieser Ambivalenz in seiner systematischen Bedeutung für das Wunder nachzuspüren, wurde für die Ausstellung eine eigene Spur für Kinder entwickelt. Sie bietet diesen ganz eigene Zugänge zu den einzelnen Themen an und produziert so auf ihrer Seite ein Mehrwissen gegenüber den Erwachsenen. Zugleich erlaubt sie auch den erwachsenen Besuchern Einblicke oder Erinnerungen in die Möglichkeit eines anderen und unbefangeneren Sehens, das nicht durch das Raster eines bereits vorhandenen Wissens gefiltert ist.

Die Kinderspur verwickelt die Kinder in drei kleinen räumlichen Einheiten in verschiedene Spielarten des Wunders: die Metamorphosen des Selbst, die Macht des Einzelnen in der Zauberei und die Kraft der Gemeinschaft. Dazu zieht sich eine Serie von Videoclips durch die ganze Ausstellung, in denen Kinder zwölf der gezeigten Werke und Objekte aus ihrer Perspektive kommentieren.

Für Kinder von 6 – 13 Jahren.
Am Eingang zur Ausstellung werden eigens für Kinder Kopfhörer bereitgestellt, um die Videoclips der Kinderspur auf Monitoren ansehen zu können.
Interviews
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